Seit 2004 bin ich in unterschiedlichen Schulen und Schulformen tätig. Erst als Sonderpädagogin an unterschiedlichen Förderschulen, im Anschluss als Lehrerin im Gemeinsamen Lernen an einer Grundschule, dann als Konrektorin und seit 2017 als Schulleiterin. Seit Beginn forciere und begleite ich Schulentwicklungsprozesse. Von Anfang an war mir eine partizipative Beteiligung aller Menschen an Schule wichtig, so dass alle Prozesse unter diesem Aspekt angelegt waren und sind. Im Mittelpunkt meiner Arbeit stand und steht noch immer, dass es der gesamten Schulgemeinschaft gut geht, sich alle aufgehoben, wertgeschätzt und wohl fühlen, so dass z.B. die Lehrkräfte ihr Potential für sich, das Team und somit auch für die Kinder vollkommen entfalten können, ohne sich selbst und ihre Gesundheit physisch und psychisch außer Acht zu lassen.

Meine beruflichen Erfahrungen

  • Schulleiterin einer Grundschule
  • Systemische Coachin (dvct zertifizierte Ausbildung bei InKonstellation)
  • Fachkraft für Stressmanagement (IHK)
  • Moderatorin in der staatlichen Lehrkräftefortbildung und Schulentwicklungsberaterin für die Bezirksregierung Arnsberg

Meine privaten Interessen

  • Yoga und Meditation
  • klettern und laufen
  • Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung
  • Improvisationstheater

Was aber noch viel wichtiger ist, wie bin ich zu meinem WARUM gekommen?

Ich habe das Thema nicht gesucht. Es hat mich gefunden. Im Rahmen meiner Abschlussarbeit während der Ausbildung zur systemischen Coachin stieß ich auf die Resilienz und war fasziniert und gebannt gleichzeitig. Die Resilienz ist etwas geworden, was mich nun dauerhaft begleitet, da sie ein dynamischer Prozess ist.

Ich verstand auf einmal, was mich in vielen Situationen durch mein Leben getragen hatte. Ich erkannte, welche Ressourcen ich immer hatte, welche ich mir im Laufe der Jahre erarbeitet habe und welche noch nicht so ausgeprägt waren.

Ich verstand weiter, dass die persönliche und berufliche Zufriedenheit davon abhängig ist, wie groß die empfundene Selbstwirksamkeit ist. Anders gesagt: die Unzufriedenheit steigt, je mehr ich das Gefühl habe, nur das zu tun, was andere von mir verlangen und erwarten.

So erging es mir vor gar nicht allzu langer Zeit. Mir wurde klar, dass ich in meiner Führungsrolle etwas ändern wollte, weil mir bewusst wurde, dass ich nur noch eine Aufgabe nach der anderen, die an mich herangetragen wurde, abarbeitete. Ich hatte keine Zeit mehr, etwas zu hinterfragen, ich folgte ausschließlich den Anweisungen. Ich wollte raus aus dem „Funktionieren“ und wieder hin zu mehr Selbstwirksamkeit, auch mit Blick auf das Team. Dies gelang dadurch, immer wieder „ALLES“ anzuhalten, zu sortieren, um wieder klar sehen zu können.  Dadurch konnte ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, priorisieren, klare Grenzen ziehen und den Blick wieder auf Lösungen richten. Dabei hatte ich Unterstützung, ohne die ich es nicht geschafft hätte: meine Ausbildung und die damit verbundenen diversen Coachings, die ich erleben durfte. Somit konnte ich wieder die Kraft entwickeln, um für mich und andere da sein zu können. Noch heute ist das ein Prozess, der sich bei mir im Beruflichen und Privaten immer wiederholt.

Mein Ziel ist es, mein Wissen und die damit verbundenen Möglichkeiten weiterzugeben. Ich möchte, dass sich alle Beteiligten an Schulen und anderen Institutionen wieder wohlfühlen. Ich möchte, dass wieder mehr Arbeitszufriedenheit entsteht. Dies kann unter anderem durch einen wertschätzenden Umgang im ganzen Team, einem guten Zusammenhalt, durch eine gute Feedback-Kultur, durch den Blick auf die anstehenden Herausforderungen und die möglichen Lösungen gelingen.

Oft werden die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten gar nicht mehr erkannt, weil der Druck und die Menge an Aufgaben enorm gestiegen sind; bei immer größer werdendem Lehrkräfte- und Fachkräftemangel.

Viele haben das Gefühl in einem System zu arbeiten, indem sie funktionieren müssen. Dies führt nicht nur zur Unzufriedenheit, sondern kann auch krank machen, da grundlegende Bedürfnisse eines jeden Einzelnen nicht erfüllt werden und das Kohärenzgefühl niedrig oder nicht vorhanden ist.

Und hier möchte ich ansetzen, um einzelne Menschen oder auch ein Team zu unterstützen, wieder kreativ und positiv in die Zukunft zu sehen.

Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.